Kategorie: Briefmarken

Neue Briefmarken 2019

Jedes Jahr erscheinen weltweit mehr als 200 Briefmarken, die im weitesten Sinne mit Musik zu tun haben. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

4.3.: Jersey
8.3.: Antigua & Barbuda / Guyana
16.3.: Moldawien / Rumänien / Serbien / Russland / Ukraine
17.3.: Israel / Sao Tome / Sierra Leone / Togo
23.3.: Italien / Malaysia / Österreich / Sierra Leone / Togo / Türkei

Neue Briefmarken Europa (Mitgliederbereich)  Neue Briefmarken Übersee (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: März 2019


Russland 20.1.1994
Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow

Der russische Komponist Nikolai Andrejewitsch Rimski-Korsakow wurde am 18. März 1844 in Tichwin geboren. Er starb am 21. Juni 1908 auf Gut Ljubensk bei Luga/Sankt Petersburg. Im März 2019 jährt sich sein Geburtstag zum 175. Mal.
 
Rimski-Korsakows musikalische Begabung wurde schon früh erkannt und gefördert. Sein Klavierlehrer machte ihn 1859 den Komponisten Balakirew und Cui bekannt, die ihn ermunterten, sein erstes Werk zu komponieren. Nach seinem Militärdienst beschäftigte sich Rimski-Korsakow vor allem mit russischer Volksmusik und alten russischen Überlieferungen, die er in seine Werke einfließen ließ.
1871 wurde er Professor für Instrumentation und Komposition am Sankt Petersburger Konservatorium und von 1874 bis 1881 war er Direktor der Freischule für Musik. Durch seine akademische Position wurde er zum einflussreichsten Vertreter des „Mächtigen Häufleins“. Zu seinen Schülern gehörten unter anderem Glasunow, Strawinski und Prokofjew und auch in den Orchesterwerken von Ravel, Debussy, Dukas und Respighi ist sein Einfluss spürbar.
Rimski-Korsakow komponierte 15 Opern, diverse Orchesterwerke, Chorwerke, Kammermusik, Klaviermusik und Lieder.
 

Das Video zeigt den Geiger David Garrett bei einer Probe des Orchesterstückes „Der Hummelflug“ aus der Oper „Das Märchen vom Zaren Saltan“ von Nikolai Rimski-Korsakow, aufgenommen am 8. Mai 2016 in Saarbrücken.

Marke des Monats: Februar 2019


Nicaragua 22.1.1975
Giovanni Martinelli

Der italienische Tenor Giovanni Martinelli wurde am 22. Oktober 1885 in Montagnana geboren, er starb am 2. Februar 1969 in New York. Im Februar 2019 jährt sich sein Todestag zum 50. Mal.
 
Martinelli lernte als Kind Klarinette, sang im Kirchenchor und diente später in einem Militärorchester. Der Orchesterleiter entdeckte seine Singstimme und veranlasste ein Gesangsstudium bei Giuseppe Mandolini. Am 2. Dezember 1910 gab Martinelli sein Debüt als Solist
in Rossinis „Stabat mater“ und wenige Wochen darauf in Verdis „Ernani“ am Teatro Dal Verme in Mailand. Arturo Toscanini und Giacomo Puccini besetzten ihn daraufhin als Dick Johnson für die europäische Premiere der Oper „La fanciulla del West“. Seine mehr als 50 Jahre dauernde Karriere führte Giovanni Martinelli unter anderem an die Opernhäuser von Neapel, Monte Carlo, London, Budapest und an die Mailänder Scala. Mehr als 30 Jahre wirkte er an der Metropolitan Opera in New York, wo er als Nachfolger von Enrico Caruso engagiert wurde und insgesamt mehr als 650 Auftritte verzeichnete. In Erinnerung blieb er besonders wegen seiner lyrisch-dramatischen Tenorrollen.
 
 
Das Video zeigt Giovanni Martinelli mit der Arie „Celeste Aida“. Die Aufnahme entstand 1929 auf der Bühne von „Hammerstein’s Opera House“ in Manhatten.

Geplante Ausgaben 2019

Auch 2019 wird es wieder neue Briefmarken zum Thema Musik geben.
Hier sind die, die uns schon bekannt sind…


Albanien

  • 100. Geburtstag Kristaq Antoniu (Volkssänger)
  • Bosnien-Herzegowina (kroatische Post)

  • Welttag des Theaters (27.3.)
  • Deutschland

  • 200. Geburtstag Clara Schumann
  • Konzerthaus Blaibach
  • TV-Legenden: Beat Club
  • Estland

  • 200. Geburtstag Johann Voldemar Jannsen (16.5. / Texter der Nationalhymne)
  • 150 Jahre estnisches Sängerfest (5.7.)
  • Finnland

  • Karaoke (13.3.)
  • Hongkong

  • Kulturbezirk West Kowloon, Kanton Oper (19.3.)
  • Irland

  • Bedeutende irische Lieder (2.5. / 4 Werte) 
  • 50 Jahre Rockband „Thin Lizzy“ (3.10. / 2 Werte) 
  • Israel

  • Lied“Hava Nagila“ (Mai)
  • Jersey

  • Populäre Kultur der 1970er (18.1.)
  • 100. Geburtstag Dame Margot Fonteyn, Balletttänzerin (2.4.)
  • Kirgistan

  • 175. Geburtstag Nikolai Rimsky-Korsakow (Herbst)
  • Kosovo

  • Nexhmije Pagarusha, Sängerin und Schauspielerin
  • Kroatien

  • Vatroslav Lisinki (16.4.)
  • Luxemburg

  • 175 Jahre Domchor (7.5.)
  • Österreich

  • 150 Jahre Wiener Staatsoper (Februar)
  • Wiener Zither (März)
  • Polen

  • 200. Geburtstag Stanislaw Moniuszko, Komponist und Dirigent (Mai)
  • 250. Geburtstag Jozef Elsner, Komponist(Juni)
  • Polnische Jazzmusiker (August)
  • Alte polnische Orgeln (September)
  • Portugal

  • Hommage an weltberühmte Musiker und Sänger
  • Slowenien

  • 100 Jahre National Theater in Maribor (27.9.)
  • Tschechische Republik

  • Petr Eben (Komponist) (20.1.)
  • Jiřina Šejbalová (Schauspielerin und Sängerin) (23.10.)
  • USA

  • Gregory Hines (1946–2003), Tänzer und Sänger
  • Marvin Gaye (1939-1984), Sänger
  • 50 Jahre Woodstock Festival
  • Weißrussland

  • 200. Geburtstag Stanislaw Moniuszko (Mai)
  • Traditionelle Musikinstrumente (August)
  • Marke des Monats: Januar 2019


    Polen 28.5.2009
    Grażyna Bacewicz

    Die polnische Komponistin Grażyna Bacewicz wurde am 5. Februar 1909 in Łódź geboren. Sie starb am 17. Januar 1969 in Warschau. Im Januar 2019 jährt sich ihr Todestag zum 50. Mal.
     
    Den ersten Musikunterricht in den Fächern Klavier, Violine und Komposition erhielt Grażyna Bacewicz von ihrem Vater. Ab 1928 studierte sie in Warschau Philosophie, Komposition, Violine und Klavier und setzte diese Studien Anfang der 1930er Jahre bei Nadia Boulanger und Carl Flesch in Paris fort. Nach dem Studium gab sie Konzerte in ganz Europa, unterrichtete am Konservatorium in Łódź und war 1936-1938 Konzertmeisterin im Orchester des Polnischen Rundfunks. Ab 1953 widmete sie sich der Komposition und unterrichtete an den Konservatorien in Łódź und in Warschau.
    1935 hatte Grażyna Bacewicz selbst am Internationalen Wieniawski-Wettbewerb in Warschau teilgenommen, später war sie Jurorin bei zahlreichen internationalen Violinwettbewerben. Grażyna Bacewicz gilt als eine der bedeutendsten Vertreterinnen der modernen polnischen Musik. Ihr kompositorisches Werk umfasst unter anderem eine Funkoper, drei Ballette, sechs Sinfonien, mehrere Orchesterwerke und Instrumentalkonzerte, Kammermusikwerke und Lieder.
     
     
    Das Video zeigt Grażyna Bacewicz mit dem von ihr komponierten polnischen Tanz „Oberek“. Am Klavier wird sie begleitet von ihrem Bruder Kiejstut Bacewicz.

    200 Jahre „Stille Nacht, Heilige Nacht“

    Vor 200 Jahren, am 24. Dezember 1818, wurde das Lied „Stille Nacht, Heilige Nacht“ in Oberndorf bei Salzburg zum ersten Mal gesungen. Heute ist es wohl da weltweit bekannteste Weihnachtslied. der text wurde in mehr als 50 Sprachen übersetzt und seit 2011 steht „Stille Nacht, Heilige Nacht“ auf der UNESCO-Liste des immateriellen Kulturerbes der Menschheit. Kein Wunder also, dass zahlreiche Länder diesem Lied und seinen Schöpfern auch philatelistisch ein Denkmal gesetzt haben.
     


                
    Bahamas 2018