Komponist des Monats 3/2011: Franz Benda   (ausgewählt von Peter van Dessel / Belgien)
 
   Tschechoslowakei 22.6.1959



Der tschechische Violinist und Komponist Franz (Frantisek) Benda wurde am 22. November 1709 in Benatek (Böhmen) geboren. Im Alter von zehn Jahren kam er nach Dresden, wo er als Kapellknabe der Katholischen Hofkirche diente und das Violinen- und Bratschenspiel erlernte. Von 1730 bis 1733 wirkte er in den königlichen Hofkapellen in Warschau und Dresden. Auf Empfehlung von Johann Joachim Quantz wurde Benda 1733 erster Violinist in der Kapelle des preußischen Kronprinzen Friedrich in Ruppin und später in Rheinsberg, Berlin und Potsdam. 1771 wurde er zum Konzertmeister ernannt und ab 1773 war er der erste Berater Friedrichs II. in musikalischen Angelegenheiten.
Franz Benda schrieb vorwiegend Werke für die Violine. Seine Kompositionen stehen zeitlich und inhaltlich zwischen dem Barock und der Wiener Klassik. Benda hatte auch als Violinlehrer einen sehr guten Ruf. Viele seiner Schüler gelangten später zu bemerkenswertem Ruhm.


Franz Benda starb am 7. März 1786 in Potsdam.
Im März 2011 jährt sich sein Todestag zum 225. mal.

Das Video zeigt Rolando Quintana und Miguel Hudson mit dem 1. Satz der Flötensonate in e-moll von Franz Benda.

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