Komponist des Monats 11/2012: Christoph Willibald Gluck
(ausgewählt von Peter van Dessel / Belgien)
 
   Oesterreich 13.11.1987





Das Video zeigt den "Chor der seligen Geister" aus Glucks Oper "Orpheus und Eurydike"
in einer Choreographie von Pina Bausch.
Der deutsche Komponist Christoph Willibald Gluck wurde am 2.7.1714 in Erasbach geboren. Ab 1731 studierte Gluck an der Universität in Prag, wurde 1736 Kammermusiker in Wien und studierte schliesslich 1737 in Mailand. Seine ersten Opern waren so erfolgreich, dass er an das Haymarket Theatre in London berufen wurde, wo er mit Haendel zusammentraf. 1752 ließ er sich in Wien nieder.
Glucks Name ist untrennbar mit der Entwicklung der Opernkomposition im 18. Jahrhundert verbunden. Seine Reformopern legten besonderen Wert auf den Text und die Unterordnung der Musik unter die Handlung. Damit sorgte er zwischen 1770 und 1780 für einen heftigen Streit mit den Anhaengern des Italieners Piccini, der weiterhin den Stil der Barockoper pflegte.
Christoph Willibald Gluck hinterließ rund 50 Opern sowie mehrere Ballette, Instrumentalwerke und mehrere geistliche Lieder und Kantaten.

Christoph Willibald Gluck starb am 15.11.1787 in Wien.
Im November 2012 gedenken wir seines 225. Todestages.

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