Gestaltet von Kirsten Lubach

Kirsten Lubach, 1973 in Troisdorf geboren, absolvierte nach dem Abitur eine Ausbildung zur Graveurin an der Zeichenakademie in Hanau und ging dann mit einem Stipendium zu weiterführenden Studien nach Lahti, Finnland. Dort legte sie 1999 die Prüfung zur Graveurmeisterin ab. Nach einigen Jahren wechselte sie 2003 von einem Spezialbetrieb zur Österreichischen Staatsdruckerei, wo sie zunächst für die Korrektur und Retusche der Druckplatten zuständig war. 2006 erschien in der Serie „Tierwelt Österreichs“ die erste von ihr gestochene Briefmarke. 2012 machte sich Kirsten Lubach selbständig und eröffnete in Wien ihr eigenes Kupferstich- und Druckatelier. Im Laufe der Jahre hat Kirsten Lubach zahlreiche Briefmarken für verschiedene Postverwaltungen entworfen. Für die Briefmarke „Posaune“ aus der Briefmarkenserie „Musikland Österreich“ wurde sie 2023 bereits einmal mit der Yehudi-Menuhin-Trophy für die schönste Musikbriefmarke 2022 ausgezeichnet.

Mit 4.59 % der Stimmen belegt die am 20.10.2025 erschienene Weihnachtsbriefmarke „The Pixies‘ Christmas“ von den Färöer-Inseln den zweiten Platz. Gestaltet hat die Briefmarke Janus á Húsagarði, färöischer Fotograf und bildender Künstler der in Hafnarfjörður auf Island lebt.
Den dritten Platz belegt mit 4.43 % der Stimmen die deutsche Briefmarke „Semperoper“ aus der Serie „Historische Bauwerke in Deutschland“, für deren Gestaltung der Grafiker Jan-Niklas Kröger aus dem Bonner Grafik Team der Deutschen Post den KI-Bildgenerator DALL·E verwendet hat.
Faszinierend zu sehen ist bei den drei genannten Briefmarken die unterschiedliche grafische Umsetzung der Ideen: von der Collage über die poetisch-märchenhafte Illustrationsmalerei bis hin zur Verwendung künstlicher Intelligenz, wobei zu hoffen bleibt, dass die Postverwaltungen nicht der Versuchung erliegen, die Handwerkskunst der Grafiker durch KI ersetzen zu wollen.
Zur Auswahl für die schönste Musikbriefmarke des Jahres 2025 standen auch diesmal wieder Briefmarken von 66 Postverwaltungen. An der Wahl im Internet beteiligten sich Sammler aus 36 Ländern.







Hier finden Sie alle bisherigen Gewinner der Yehudi-Menuhin-Trophy