Kategorie: Briefmarken

Neue Briefmarken 2026

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.

 

06.07.2026 Dschibuti / Rumänien

09.07.2026 Paraguay / Italien / Uruguay

12.07.2026 Kirgisistan

13.07.2026 Portugal

14.07.2026 Spanien / Vereinigte Staaten / Griechenland

15.07.2026 Estland / Großbritannien

18.07.2026 Frankreich / Armenien / Nordkorea / Belize / Togo

20.07.2026 Italien

29.07.2026 Deutschland

31.07.2026 Italien / Portugal / Kasachstan

02.08.2026 China Volksrepublik

07.08.2026 Togo

09.08.2026 Malaysia / Österreich

11.08.2026 Polen / Paraguay

12.08.2026 Mexiko

13.08.2026 Indonesien / Zentralafrikanische Republik

16.08.2026 Slowakische Republik I Ukraine

18.08.2026 Uruguay / Bulgarien

20.08.2026 Kroatien / Grönland

21.08.2026 Guinea Bissau

22.08.2026 Bulgarien

 

 

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)

Geplante Ausgaben 2026 (Mitgliederbereich)

Neue Briefmarken 2025

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

31.5.26: Guinea / Sierra Leone / Togo / Zentralafrikanische Republik
18.6.26: Guinea / Zentralafrikanische Republik
1.7.26: Chile / Dschibuti / Irland / Jersey / Serbien
8.7.26: Guernsey
12.7.26: Guinea
25.7.26: Zentralafrikanische Republik
4.8.26: Dschibuti / Philippinen

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Marke des Monats: August 2026

Souillac en Jazz

 

🆕Le 20 juillet 2026, La Poste émet un #timbre célébrant les 50 ans du festival de jazz à Souillac dans le département du Lot. Une encre rouge fluo est apposée sur lesFrankreich 20.07.2026

In manchen Kleinstädten beginnt der Sommer nicht mit Urlaub, sondern mit dem ersten Saxophonklang, der über die noch von der Julisonne warme Straße hallt. In Souillac in der französischen Region Lot ist Jazz seit fünfzig Jahren fester Bestandteil des lokalen Lebens. Sein Klang hallt zwischen den alten Steinen wider, zwischen den lebhaften Terrassen und den Mauern der Abtei Sainte-Marie. Die zum Jubiläum am 20.07.2026 herausgegebene Briefmarke vereint farbenfroh das Thema Jazz, einen Musiker, ein Instrument und eine Spielstätte.

 

 

Neue Privatpostmarken

Auch die privaten Postdienstleister geben immer wieder Briefmarken mit musikalischen Themen heraus. Im Mitgliederbereich finden Sie eine Liste, die je nach Bedarf aktualisiert wird.
 

2.6.25: BW Post (Stuttgart) / LMF (Augsburg) / Nordkurier (Neubrandenburg) / Post Modern (Dresden) / RPV (Cottbus)
21.9.25: BW Post (Stuttgart) / Citipost (Weserbergland) / Nordbrief (Rendsburg) / MZZ (Halle) / Openmail (Portugal) / POST Modern (Dresden)
5.12.25: Nordbrief (Rendsburg) / POST Modern (Dresden)
13.7.26: Arriva (Freiburg) / BW Post (Esslingen) / MZZ + Biber (Halle + Magdeburg) / Nordbrief (Rendsburg) / POST Modern (Dresden)
Privatpost 2025 (Mitgliederbereich)   Privatpost 2026 (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: Juli 2026

Comhaltas Ceoltóirí Éireann


Irland 18.06.2026

Die irische Postgesellschaft „An Post“ hat eine neue Sonderbriefmarke anlässlich des 75-jährigen Bestehens von *Comhaltas Ceoltóirí Éireann* vorgestellt. Diese Organisation fördert die traditionelle irische Kultur – insbesondere Musik und Tanz – sowohl in Irland als auch weltweit.

Die Briefmarke wurde von DesignWorks Ireland entwickelt; für das Design und die Illustration zeichneten Louise Nichols und Aoife Carroll verantwortlich, wie Martin Gafney mitteilte, der gemeinsam mit Rocky Grennell DesignWorks Ireland vertrat. Das Motiv zeigt eine stilisierte Fiedel, die als Mosaik aus Farben und Texturen neu interpretiert wurde; jeder Abschnitt symbolisiert dabei die vielfältigen Gemeinschaften, Traditionen und Erfahrungen, die durch *Comhaltas* zusammengeführt werden.

Der Nominalwert am Ausgabetag betrug 1,85€.

Marke des Monats: Mai 2026

 

Musik aus Liechtenstein


Liechtenstein 1.6.2026
Am 1.6.2026 erscheint in Liechtenstein eine Briefmarke mit dem Titel „Liader us der Oberteli“, was so viel bedeutet wie „Lieder aus dem Speicher“. Mit dieser Ausgabe soll auf das kulturelle Erbe des Landes aufmerksam gemacht werden, vor allem auf überlieferte Volksmusik und ihre Bewahrung für kommende Generationen. Die Briefmarke erscheint in Form einer abspielbaren Schallplatte. Im Zentrum der Ausgabe steht Josef „Pepi“ Frommelt, ein Wegbereiter der liechtensteinischen Volksmusikforschung, der über Jahrzehnte mit großem Engagement traditionelle Lieder sammelte, dokumentierte und bewahrte.
Sein Anliegen war es, die musikalischen Wurzeln nicht nur zu erhalten, sondern altes Liedgut neu hörbar zu machen. Dieses Vermächtnis wird heute von der Pepi-Frommelt-Stiftung weitergeführt, die von seinen Kindern gegründet wurde.
Das Lied auf der Schallplatte heißt „S’isch egal“. Lange Zeit wurde die Melodie für ein liechtensteinisches Volkslied gehalten, bis sich zeigte, dass das Original unter dem Titel „Du und i sind Brüederli“ vom Schweizer Komponisten Werner Wehrli (1892-1944) komponiert wurde. Gerade diese Erkenntnis unterstreicht den kulturellen Wert der Sammlung: Volksmusik lebt von Austausch, Weitergabe und Interpretation. 1985 wurde das Lied erstmals auf einer Langspielplatte aufgenommen und so für kommende Generationen gesichert. Die Version auf der Briefmarke wurde 2023 von der liechtensteinischen Pop-Formation PEPS in zeitgemäßem poppigem Reggae-Feeling aufgenommen: Liechtensteinischer Dialekt in der heute gelebten Realität im Dialog mit der historisierenden Sprache von vor gut 100 Jahren.

Marke des Monats: April 2026

75 Jahre Concours Reine Elisabeth


Belgien 15.3.2026
Elisabeth Gabriele Valérie Marie Herzogin in Bayern wurde am 25. Juli 1876 in Possenhofen am Starnberger See geboren. Als Gattin des Prinzen Albert von Belgien wurde sie mit dessen Thronbesteigung 1909 Königin von Belgien. Elisabeth war musikalisch sehr begabt. Sie spielte täglich Violine, wobei sie den Komponisten und Violinisten Eugène Ysaÿe (1858 – 1931) als Lehrer hatte.
Eugène Ysaÿe hatte die Idee für einen Wettbewerb für junge Musiker. Nach seinem Tod übernahm Elisabeth 1931 die Planung des Wettbewerbs, der 1937 unter dem Namen „Concours Eugène Ysaÿe“ erstmals ausgetragen wurde. Erster Preisträger war David Oistrach (1908-1974).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb 1951 in „Concours Reine Elisabeth“ umbenannt. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft der jeweiligen belgischen Königin stattfindet, ist heute einer der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe. Er findet in einem vierjährigen Zyklus mit jährlich wechselnder Instrumentalklasse statt, seit 2025 in der Reihenfolge Violine, Klavier, Cello und Gesang.

Belgien 15.9.1937
Die aktuelle Briefmarke erinnert neben dem 75-jährigen Bestehen des „Concours Reine Elisabeth“ auch an den 150. Geburtstag der Königin, die am 23. November 1965 in Brüssel gestorben ist.
 

Das Video zeigt den ukrainischen Violinisten Dmytro Udovychenko (*1999), Gewinner des Wettbewerbs im Jahr 2024, und das Belgische Nationalorchester unter der Leitung von Antony Hermus mit dem Concerto Nr. 1 in a-Moll op. 77 von Dmitri Schostakowitsch.

Marke des Monats: März 2026

Peter Benoit
Der belgische Komponist Peter Leonardus Benoit wurde am 17. August 1834 in Harelbeke geboren. Er starb am 8. März 1901 in Antwerpen. Im März 2026 jährt sich sein Todestag zum 125. Mal.
 
Peter Benoit studierte von 1851 bis 1855 am Konservatorium in Brüssel. Schon während des Studiums komponierte er eine Reihe von Werken, darunter die Oper „Das Dorf in den Bergen“ für das Théâtre royal du Parc, dessen Dirigent er nach dem Studium wurde. 1857 wurde Benoit für seine Kantate „Le Meurtre d’Abel“ mit dem belgischen Prix de Rome ausgezeichnet. Der Preis ermöglichte ihm eine ausgedehnte Reise mit längeren Aufenthalten in Köln, Bonn, Leipzig, Dresden, Berlin und München.1861 wurde er Orchesterleiter an dem von Jaques Offenbach gegründeten Théâtre des Bouffes-Parisiens.


Belgien 1.6.1934
1867 berief man ihn zum Direktor der Flämischen Musikschule (Vlaamsche Muziekschool) in Antwerpen, wo er seine Idee zur Schaffung einer eigenständigen, von fremden Einflüssen unberührten flämischen Musiksprache weiterentwickelte. Benoit gilt damit als einer der ersten Vertreter der europäischen Strömung des musikalischen Nationalismus. Zu seinem kompositorischen Schaffen gehören vor allem Bühnenwerke, Kantaten, Oratorien und geistliche Werke.
 

Das Video zeigt die belgische Pianistin Emmy Wils (*1994) mit der Fantasie No. 3, Op. 18,
aus einer Reihe von vier Klavierwerken, die Peter Benoit um 1860 in Paris komponierte.