Kategorie: Briefmarken

In Memoriam: Andrew Fletcher

Am 26. Mai 2022 starb der britische Musiker Andrew Fletcher.
Andrew Fletcher wurde am 8. Juli 1961 in Nottingham geboren. Er spielte zunächst E-Bass und war mit seinem Schulfreund Vince Clarke Mitglied der Gruppe „No Romance in China“. 1979 wechselte er zum Synthesizer und gründete zusammen mit Clarke und Martin Gore die Band „Composition of Sound“, die sich später in „Depeche Mode“ umbenannte.
„Depeche Mode“ gilt als die populärste Synth-Rock- bzw. Synthie-Pop-Gruppe und gehört mit weltweit über 100 Millionen verkauften Tonträgern zu den erfolgreichsten Bands der Welt. Andrew Fletcher war das einzige Mitglied der Band, das nie einen Song geschrieben hat. Als Keyboarder der Band hat er den Stil der Band jedoch entscheidend mitgeprägt. Darüber hinaus übernahm er viele der organisatorischen Aufgaben und war stark in die Studio-Arbeit der Band involviert.

In Memoriam: Vangelis

Am 17. Mai 2022 verstarb in Paris der griechische Komponist Evangelos Odysseas Papathanassiou, besser bekannt unter seinem Künstlernamen Vangelis im Alter von 79 Jahren an den Folgen einer COVID-19 Erkrankung. Vangelis, der am 29.3.1943 in Agria, Griechenland geboren wurde war einer der Pioniere der elektronischen Musik. Vangelis eignete sich sein musikalisches Wissen größtenteils selbst an und hatte während seiner gesamten Karriere nur Grundwissen über das Notenlesen oder -schreiben. Anfang der 1960er Jahre gründete er seine erste eigene Band. Gemeinsam mit Demis Roussos und Lucas Sideras gründete er 1968 die Progressive-Rock-Gruppe „Aphrodite’s Child“, die mehrere Hitsingles hatte. 1973 startete er seine Solokarriere mit ersten Filmmusiken. In den 1980er Jahren hatte er mehrere internationale Hits gemeinsam mit Jon Andersen. 1982 gewann Vangelis mit der Musik für den Streifen „Chariots of Fire“ den ersten Oscar für eine reine Synthesizer-Filmmusik. Es folgten weitere Filmmusik-Hits wie „Blade Runner“ , „Bounty“ und „1492 – Conquest of Paradise“, die Musikuntermalung für viele Dokumentarfilme von Jacques Cousteau, sowie die Hymne für die Fußballweltmeisterschaft 2002.

Neue Briefmarken 2021

Jedes Jahr erscheinen mehr als 200 Briefmarken zum Thema Musik.Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 


15.1.: Mongolei / Mosambik / Tschad / Tuvalu / Zentralafrikanische Republik
6.3.: Angola / Dschibuti / Kolumbien / Mosambik / Sao Tomé / Togo / Tschad / Turkmenistan / Zentralafrikanische Republik
24.3.: Dschibuti / Tschad
13.4.: Albanien / Philippinen / Tschad / Usbekistan / Zentralafrikanische Republik
7.5.: Andorra / Guinea-Bissau / Paraguay / Sao Tomé

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: Mai 2022

Erich Wolfgang Korngold

Der österreichische Komponist, Dirigent und Pianist Erich Wolfgang Korngold wurde am 29. Mai 1897 in Brünn geboren, er starb am 29. November 1957 in Los Angeles. Im Mai 2022 jährt sich sein Geburtstag zum 125. Mal.
 
Korngold galt in Wien als musikalisches Wunderkind. Bereits 1910 wurde eine Ballettmusik des 13- Jährigen an der Wiener Hofoper uraufgeführt. Einige seiner Jugendwerke wurden

USA 16.9.1999
 

Österreich 31.3.1997 
häufig durch prominente Dirigenten wie Bruno Walter, Arthur Nikisch, Wilhelm Furtwängler und Richard Strauss aufgeführt. Korngolds Opern „ Der Ring des Polykrates“, „ Violanta“ (beide 1916), „Die tote Stadt“ (1920) und „Das Wunder der Heliane“ (1927) waren große Erfolge und machten ihn – neben Richard Strauss – zum meistgespielten Opernkomponisten in Österreich und Deutschland.
1934 folgte er der Einladung von Max Reinhardt nach Hollywood, um für dessen Film „Ein Sommernachtstraum“ die Filmmusik zu komponieren. Mit der Arbeit an diesem Film, bei dem erstmals ein Sinfonieorchester zum Einsatz kam, setzte er neue Maßstäbe in der noch jungen Geschichte der Filmmusik.
Wegen seiner jüdischen Herkunft blieb er in den USA und arbeitete als Filmkomponist für Warner Brothers. Bis 1946 schuf er die Musik für 19 Filme, von denen „Ein rastloses Leben“ (1936) und „Robin Hood, König der Vagabunden“ (1938) jeweils einen Oscar für die beste Filmmusik erhielten.
Erich Wolfgang Korngold betrachtete sich selbst als einen Vertreter der modernen Klassik. Sein kompositorisches Schaffen umfasst neben der Filmmusik und sechs Opern, Klavierwerke, Lieder, Orchester- und Kammermusik, Chorwerke, Bühnen- und Schauspielmusiken und eine Operette.
 

Das Video zeigt Jeffrey Schindler und das Australian International Symphony Orchestra Institute mit der Overtüre zum Film „Der Herr der sieben Meere“ („The Sea Hawk“) von Erich Wolfgang Korngold aus dem Jahr 1940. Die Aufnahme entstand 2010 während des Abschlusskonzertes des Sommerkurses am Conservatorium of Music der University of Tasmania.

Marke des Monats: April 2022

Toots Thielemans

Der belgische Jazz-Musiker Jean-Baptiste Frédéric Isidor Thielemans wurde am 29. April 1922 in Brüssel geboren. Er starb am 22. August 2016 in seiner Heimatstadt. Im April 2022 jährt sich sein Geburtstag zum 100. Mal.
 
Unter seinem Künstlernamen „Toots“ war Thielemans ein herausragender Vertreter des Modern Jazz. Er erlernte das Akkordeon- und Gitarrenspiel und entdeckte schließlich die

Belgien 21.3.2022
 
chromatische Mundharmonika für sich. Wie kein Zweiter hat er der Mundharmonika im Jazz zu Respekt verholfen. Bereits 1950 war er Mitglied der „All-Star Band“ auf der Europatournee von Benny Goodman. Später musizierte er unter anderem mit Charlie Parker, Bill Evans, Ella Fitzgerald, Quincy Jones, Paul Simon und Billy Joel. In den 1980er Jahren war er häufig Mitglied der All-Star-Besetzungen um Dizzy Gillespie. Mit seinem Instrument ist er auch im Soundtrack mehrerer Filmmusiken wie „Asphalt-Cowboy“, „The Getaway“ oder „French Kiss“ zu hören.
Eines seiner bekanntesten Werke als Komponist ist die Hintergrundmusik der Kinder-Fernsehserie „Sesamstrasse“.
2004 wurde Toots Thielemans für sein Lebenswerk mit der German Jazz Trophy geehrt, 2009 erhielt er mit der NEA Jazz Masters Fellowship die höchste Auszeichnung für Jazzmusiker in den USA. Der belgische König Albert II. erhob ihn 2001 in den Stand eines Barons.

Belgien 18.11.2000 


Das Video zeigt Toots Thielemans mit dem von ihm komponierten Jazzstandard „Bluesette“ bei der „Night of the Proms“ 2009 in Rotterdam. Der Titel wurde 1961 erstmals aufgenommen und seither von über 100 Künstlern gecovert.

Marke des Monats: März 2022


Ukraine 4.3.2015
 
Schtsche ne wmerla Ukrajiny i slawa, i wolja
(Noch sind der Ukraine Ruhm und Freiheit nicht gestorben)

Der ukrainische Dichter Pawlo Tschubynskyj schrieb im Herbst 1862, lange bevor es die Ukraine als eigenständigen Staat gab, das patriotische Gedicht „Noch ist die Ukraine nicht gestorben“. Hintergrund war die slawische Wiedergeburtsbewegung der unter Fremdherrschaft befindlichen slawischen Völker. Das Gedicht fand schnell Verbreitung und hatte zur Folge, dass Tschubynskyj „wegen seines schädlichen Einflusses auf die Gedanken des Volkes“ unter Polizeiaufsicht gestellt und nach Archangelsk umgesiedelt wurde. 1863 wurde das Gedicht erstmals in der Lemberger Zeitschrift „Ziel“ veröffentlicht. Der katholische Priester und Komponist Mychajlo Werbyzkyj war von dem Text so begeistert, dass er dazu zunächst die Singstimme und später eine Orchesterbegleitung komponierte. 1865 wurde das vertonte Gedicht mit Noten veröffentlicht. 1917 sang man die Hymne als staatliche Hymne der jungen ukrainischen Volksrepublik; während der Zeit der kurzen Unabhängigkeit zwischen 1917 und 1920 wurde sie jedoch nicht offiziell als Staatshymne festgelegt.
Nach dem Zerfall der Sowjetunion und der Gründung einer unabhängigen Ukraine wurde die Musik Werbyzkyjs 1991 in der Verfassung als Hymne festgeschrieben. Der zu singende Wortlaut wurde 2003 gesetzlich festgelegt. Dabei wurde der ursprüngliche Text der ersten Zeile „Noch ist die Ukraine nicht gestorben, weder Ruhm noch Freiheit“ durch eine kleine grammatische Korrektur verändert und lautet jetzt: „Noch sind der Ukraine Ruhm und Freiheit nicht gestorben“.

 


Noch sind der Ukraine Ruhm und Freiheit nicht gestorben,
noch wird uns lächeln, junge Ukrainer, das Schicksal.
Verschwinden werden unsere Feinde wie Tau in der Sonne,
und auch wir, Brüder, werden Herren im eigenen Land sein.
|:Leib und Seele geben wir für unsere Freiheit,
und bezeugen, dass unsere Herkunft die Kosakenbrüderschaft ist.:|

Marke des Monats: Februar 2022


Belgien 21.1.2006
Die postume Miniatur aus dem Jahr 1523 zeigt Johannes Ockeghem als „Premier chappellain“ mit seinen Sängern.
 
Johannes Ockeghem
 
Der Sänger und Komponist Johannes Ockeghem wurde zwischen 1420 und 1425 in Saint-Ghislain in Belgien geboren. Er starb am 6. Februar 1497 in Tours. Im Februar 2022 jährt sich sein Todestag zum 525. Mal.
 
Ockeghem erhielt seine musikalische Ausbildung wahrscheinlich an der Kollegiatskirche Saint-Germain in Mons. Erstmals persönlich belegt ist er 1443 als erster von sieben Kapellsängern am Hof von Herzog Karl I. von Bourbon. Ab 1451 war er Sänger an der Hofkapelle des französischen Königs Karl VII. Zahlreiche Dokumente belegen, dass er dieses Amt über 40 Jahre lang innehatte, auch noch während der Regierungszeit der beiden folgenden Könige Ludwig XI. und Karl VIII. von Frankreich.
Parallel zu seinen Aufgaben am Hof wurde Ockeghem 1459 vom König als Schatzmeister der Kirche Saint-Martin in Tours eingesetzt, das damals eines der einflussreichsten und bestbezahlten Ämter in Frankreich war. Als anerkannter Komponist machte Ockeghem auch von seinen Reisemöglichkeiten Gebrauch. Belegt sind mehrere Aufenthalte an verschiedenen Orten in Frankreich, sowie Reisen nach Mailand und Spanien.
Johannes Ockeghem gilt heute als einer der bedeutendsten Komponisten der frühen Renaissance. Er war der erste Komponist, der sich besonders den zyklischen Gesängen der Messe widmete. Sein Requiem ist die erste vollständige Vertonung der Totenmesse und wahrscheinlich war er auch der erste, bei dem die Bassstimme in der Vokalmusik die Bedeutung bekam, die sie für die nächsten 400 Jahre behalten sollte. Seine Kompositionen – zahlreiche Messen, Motetten sowie weitere geistliche und weltliche Werke – weisen eine bemerkenswerte stilistische Bandbreite auf. Besonders hervorzuheben ist seine kontrapunktische Fähigkeit, die bereits zu seinen Lebzeiten Kenner wie Erasmus von Rotterdam in Erstaunen versetzt hat. So befindet sich beispielsweise unter den nachweislich verschollenen Werken Ockeghems eine 36-stimmige Motette (kaum ein Werk von anderen Komponisten des 15. Jahrhunderts hat mehr als 15 Stimmen). In seinen Werken hat Johannes Ockeghem den polyphonen Stil der franko-flämischen Musik zu jener klassischen Vokalpolyphonie weiter entwickelt, die die europäische Musik für mehr als ein Jahrhundert geprägt hat.
 

Das Video zeigt eine Aufführung des „Ave Maria“ von Johannes Ockeghem beim Chelsea Music Festival in der St. Paul’s German Lutheran Church, New York City, am 8. Juni 2019. Es singt der „Ghostlight Chorus“, ein New Yorker Kammerchor, der 2010 von der Dirigentin Evelyn Troester DeGraf gegründet wurde.

In Memoriam: Elza Soares

Am 20. Januar 2022 starb in Rio de Janeiro die brasilianische Samba-Sängerin Elza Soares im Alter von 91 Jahren. Die am 23. Juni 1930 in Rio de Janeiro geborene Elza Gomes da Conceição zählte zu den bedeutendsten Interpretinnen der Samba. 1953 gewann sie einen Gesangswettbewerb des Komponisten Ary Barroso und wurde anschließend als Sängerin in einem Orchester engagiert. Sie trat als Musical- und Schlagersängerin auf und arbeitete mehrere Jahre bei einem Radiosender. Nach dem Erfolg ihres ersten Albums wurde sie 1960 für die Fernsehshow „Primeiro festival nacional de bossa nova“ engagiert, in der sie regelmäßig auftrat. International bekannt wurde sie unter anderem durch ihren Auftritt bei der Fußball-Weltmeisterschaft in Santiago de Chile an der Seite von Louis Armstrong. Ihre Lebensgeschichte war die Vorlage für das 2000 erschienene Musical „Crioula“ („Kreolisch“).

Das Video zeigt die Künstlerin bei einem Fernsehauftritt 1981.

Marke des Monats: Januar 2022


USA 10.9.1997

Nicaragua 22.1.1975
 
Rosa Ponselle

Die amerikanische Opernsängerin Rosa Ponselle wurde am 22. Januar 1897 in Meriden, Connecticut geboren, sie starb am 25. Mai 1981 in Baltimore, Maryland. Im Januar 2022 jährt sich ihr Geburtstag zum 125. Mal.
 
Rosa Ponselle (eigentlich Rosa Melba Ponzillo) trat ab 1915 mit ihrer älteren Schwester Carmela als die Ponzillo Sisters in New Yorker Kinos und Kabaretts auf. Der Impresario William Thorner erkannte ihr Talent und verschaffte ihr Kontakte zur Metropolitan Opera, wo sie von Enrico Caruso gefördert wurde. 1918 gab sie an der Seite von Caruso ihr Bühnendebüt als Leonore in „La forza del destino“ von Giuseppe Verdi. Der Auftritt machte Ponselle über Nacht berühmt. Von 1918 bis 1937 gehörte sie 19 Spielzeiten in Folge zum Ensemble der Met.
Rosa Ponselle ist eine der herausragenden Koloratursopranistinnen der Operngeschichte. Ihr Repertoire umfasste 23 Rollen in Opern von Mascagni, Weber, Rossini, Ponchielli, Spontini, Mozart und Verdi. Ihre Glanzrolle war jedoch die Titelrolle in Vincenzo Bellinis Norma. Ihre letzte Rolle an der Met war die Carmen von Georges Bizet.
Nach dem Ende ihrer aktiven Karriere übernahm sie eine leitende Position bei der neu gegründeten Baltimore Civic Opera. Dort erteilte sie auch Gesangsunterricht. Zu ihren Schülern gehörte unter anderem Plácido Domingo.
 
Das Video zeigt Rosa Ponselle als Carmen 1936 bei Probeaufnahmen in den MGM-Filmstudios.

Marke des Monats: Dezember 2021


Österreich 23.2.2004
 
José Carreras

Der katalanische Opernsänger Josep Maria Carreras i Coll (spanische Namensform: José Carreras) wurde am 5. Dezember 1946 in Barcelona geboren. Im Dezember 2021 feiert er seinen 75. Geburtstag.
 
1963 brach Carreras sein Chemie-Studium ab und begann ein Gesangsstudium am Conservatori Superior de Música in Barcelona. 1970 debütierte er am dortigen Gran Teatre del
Liceu in Verdis „Nabucco“. Nach dem Gewinn des Verdi-Wettbewerbs in Busseto erhielt er 1971 ein Engagement an der Oper in Madrid und debütierte noch im selben Jahr mit Montserrat Caballé in London in Donizettis „Maria Stuarda“. Zahlreiche Gastspiele führten ihn ab 1972 an die Opernhäuser in New York, Buenos Aires, Chicago, London, Wiener und Mailand. Nach seinem internationalen Durchbruch als lyrischer Tenor folgten weitere Einladungen, unter anderem nach Salzburg, Hamburg, München, Brüssel, Tokio und San Francisco. Seit einem Auftritt im Rahmen der Fußball-Weltmeisterschaft 1990 bildete er gemeinsam mit Plácido Domingo und Luciano Pavarotti das Gesangstrio „Die drei Tenöre“.
Im Mai 2009 gab Carreras seinen Rückzug von der Opernbühne bekannt, gab jedoch weiter Konzerte und feierte 2014 in Bilbao bei der Uraufführung der Oper „El Juez“ von Christian Kolonovits ein triumphales Comeback auf der Opernbühne. Im Rahmen einer Gala feierte José Carreras, einer der herausragenden Tenöre der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts, im September 2021 seinen Abschied von der Wiener Staatsoper.
 
Das Video zeigt José Carreras mit der Arie des Cavaradossi „E lucevan le stelle“ aus Puccinis Oper „Tosca“. Die Aufnahme entstand bei einem Konzert der „Drei Tenöre“ am 16. Juli 1994 in Los Angeles. Zubin Mehta dirigiert das Los Angeles Philharmonic Orchestra und den L.A. Music Center Opera Chorus.


Auf dem Höhepunkt seiner Karriere, erkrankte Carreras 1987 an Leukämie. Trotz schlechter Prognose konnte er, nach einer damals noch kaum verbreiteten Knochenmarktransplantation, seine Gesangskarriere wieder aufnehmen. Aus Dankbarkeit für die medizinische Hilfe gründete er 1988 die José Carreras Leukämie-Stiftung, für die er mit Benefizgalas in den vergangenen zwanzig Jahren über 200 Millionen Euro gesammelt hat.