
Tschechoslowakei 12.5.1957
Als Sohn eines Lehrers und Kirchenmusikers Josef Suk erhielt Josef Suk von seinem Vater Unterricht in Violine, Klavier und Orgel. Ab 1885 studierte er am Prager Konservatorium Violine, Klavier und Komposition, letzteres bei seinem späteren Schwiegervater Antonín Dvořák. Als 1891 am Prager Konservatorium ein Streichquartett gegründet wurde, übernahm Suk die zweite Geige übernahm. Mit dem sogenannten „Tschechisches Quartett“, einem der bedeutendsten Ensembles seiner Zeit, gab Josef Suk in rund 40 Jahren über 4000 Konzerte in ganz Europa. Ab 1922 unterrichtete er als Professor für Violine und Komposition am Prager Konservatorium, dessen Rektor er zudem ab 1930 war.
Als Komponist schuf Josef Suk zwei Sinfonien, 16 weitere Orchesterwerke, 30 Klavierwerke, Kammermusik, Lieder und Chorwerke und zwei Bühnenmusiken.










