Kategorie: Briefmarken

Neue Briefmarken 2026

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.

 

03.03.2026 Türkei / San Marino / Japan

05.03.2026 Französische Antarktisgebiete

07.03.2026 Guinea Bissau / Belgien / Spanien / Frz Polynesien

09.03.2026 Malaysia / Bulgarien

17.03.2026 Rumänien / Brasilien

19.03.2026 Türkei

21.03.2026 Serbien / Guinea / Indien

25.03.2026 Italien / Türkei

01.04.2026 Liechtenstein / Belgien / Russland

 

 

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Geplante Ausgaben 2026 (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: April 2026

75 Jahre Concours Reine Elisabeth


Belgien 15.3.2026
Elisabeth Gabriele Valérie Marie Herzogin in Bayern wurde am 25. Juli 1876 in Possenhofen am Starnberger See geboren. Als Gattin des Prinzen Albert von Belgien wurde sie mit dessen Thronbesteigung 1909 Königin von Belgien. Elisabeth war musikalisch sehr begabt. Sie spielte täglich Violine, wobei sie den Komponisten und Violinisten Eugène Ysaÿe (1858 – 1931) als Lehrer hatte.
Eugène Ysaÿe hatte die Idee für einen Wettbewerb für junge Musiker. Nach seinem Tod übernahm Elisabeth 1931 die Planung des Wettbewerbs, der 1937 unter dem Namen „Concours Eugène Ysaÿe“ erstmals ausgetragen wurde. Erster Preisträger war David Oistrach (1908-1974).
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde der Wettbewerb 1951 in „Concours Reine Elisabeth“ umbenannt. Der Wettbewerb, der unter der Schirmherrschaft der jeweiligen belgischen Königin stattfindet, ist heute einer der bedeutendsten internationalen Musikwettbewerbe. Er findet in einem vierjährigen Zyklus mit jährlich wechselnder Instrumentalklasse statt, seit 2025 in der Reihenfolge Violine, Klavier, Cello und Gesang.

Belgien 15.9.1937
Die aktuelle Briefmarke erinnert neben dem 75-jährigen Bestehen des „Concours Reine Elisabeth“ auch an den 150. Geburtstag der Königin, die am 23. November 1965 in Brüssel gestorben ist.
 

Das Video zeigt den ukrainischen Violinisten Dmytro Udovychenko (*1999), Gewinner des Wettbewerbs im Jahr 2024, und das Belgische Nationalorchester unter der Leitung von Antony Hermus mit dem Concerto Nr. 1 in a-Moll op. 77 von Dmitri Schostakowitsch.

Neue Briefmarken 2025

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

7.2.26: Zentralafrikanische Republik
15.2.26: Albanien / Frankreich / Litauen
16.2.26: Dschibuti / Guinea / Sierra Leone
21.2.26: Aserbaidschan / Guinea
21.3.26: Frankreich / Guinea / Guinea-Bissau / Insel Man / Mongolei / Serbien / Suriname

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Marke des Monats: März 2026

Peter Benoit
Der belgische Komponist Peter Leonardus Benoit wurde am 17. August 1834 in Harelbeke geboren. Er starb am 8. März 1901 in Antwerpen. Im März 2026 jährt sich sein Todestag zum 125. Mal.
 
Peter Benoit studierte von 1851 bis 1855 am Konservatorium in Brüssel. Schon während des Studiums komponierte er eine Reihe von Werken, darunter die Oper „Das Dorf in den Bergen“ für das Théâtre royal du Parc, dessen Dirigent er nach dem Studium wurde. 1857 wurde Benoit für seine Kantate „Le Meurtre d’Abel“ mit dem belgischen Prix de Rome ausgezeichnet. Der Preis ermöglichte ihm eine ausgedehnte Reise mit längeren Aufenthalten in Köln, Bonn, Leipzig, Dresden, Berlin und München.1861 wurde er Orchesterleiter an dem von Jaques Offenbach gegründeten Théâtre des Bouffes-Parisiens.


Belgien 1.6.1934
1867 berief man ihn zum Direktor der Flämischen Musikschule (Vlaamsche Muziekschool) in Antwerpen, wo er seine Idee zur Schaffung einer eigenständigen, von fremden Einflüssen unberührten flämischen Musiksprache weiterentwickelte. Benoit gilt damit als einer der ersten Vertreter der europäischen Strömung des musikalischen Nationalismus. Zu seinem kompositorischen Schaffen gehören vor allem Bühnenwerke, Kantaten, Oratorien und geistliche Werke.
 

Das Video zeigt die belgische Pianistin Emmy Wils (*1994) mit der Fantasie No. 3, Op. 18,
aus einer Reihe von vier Klavierwerken, die Peter Benoit um 1860 in Paris komponierte.

Marke des Monats: Februar 2026

Lily Pons

USA 10.9.1997
Die französisch-amerikanische Koloratur-
sopranistin Lily Pons (Alice Joséphine Pons) wurde am 12. April 1898 in Draguignan bei Cannes geboren. Sie starb vor 50 Jahren, am 13. Februar 1976 in Dallas, Texas.
Lily Pons studierte am Pariser Konservatorium zunächst Klavier und gewann im Alter von 15 Jahren den ersten Preis. Ermutigt von der Sopranistin Dyna Beumer begann sie 1925 ihr Gesangsstudium in Paris und New York. Ihr Operndebüt gab sie 1928 in Mulhouse in der Titelrolle von als Léo Delibes Oper „Lakmé“, die für ihre „Glöckchenarie“ bekannt ist.
Der italienische Tenor und Impresario Giovanni Zenatello entdeckte die Sängerin bei einem Opernauftritt in der französischen Provinz und schlug sie dem Generaldirektor der Metropolitan Opera in New York als Nachfolgerin der Koloratursopranistin Amelita Galli-Curci vor. Am 3. Januar 1931 gab Lily Pons an der Met ihr unangekündigtes, aber sehr erfolgreiches Debüt als Lucia in Donizettis „Lucia di Lammermoor“. Lily Pons blieb der Metropolitan Opera von 1931 bis 1960 verbunden.
In dieser Zeit trat sie dort fast 300-mal in 10 verschiedenen Rollen auf, vor allem als Lucia und Lakmé, als Gilda in Verdis „Rigoletto“ und als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“. Daneben hatte sie Auftritte als Gastkünstlerin an vielen großen Opernhäusern, trat bis 1973 auch als Konzertsängerin auf und machte zahlreiche Schallplattenaufnahmen. Seit den 1950er Jahren war sie ein gern gesehener Gast in Radio- und Fernseh-Shows, wo sie neben dem klassischen Repertoire auch populäre Musik präsentierte.

St. Vincent 5.11.1997


Das Video zeigt Lily Pons bei einem Konzertauftritt 1947 in der Carnegie Hall
mit der „Glöckchenarie“ aus der Oper „Lakmé“ von Léo Delibes.

Marke des Monats: Januar 2026

E.T.A. Hoffmann

Deutschland 8.1.2026
Der deutsche Schriftsteller, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker und Maler Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren. Er starb am 25. Juni 1822 in Berlin. Im Januar 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 250. Mal.
Hoffmann, der seinen dritten Vornamen Wilhelm 1805 aus Verehrung gegenüber Mozart durch Amadeus ersetzte, gilt heute als eine treibende Kraft der Romantik.
Bis 1806 arbeitete der studierte Jurist als preußischer Beamter an verschiedenen Gerichten und lebte seine künstlerischen Leidenschaften nur in der Freizeit aus. Unter anderem engagierte er sich dabei beim Aufbau einer „Musikalischen Gesellschaft“ in Warschau und konnte als deren Dirigent auch eigene Werke aufführen. Während der Besatzung Warschaus durch die Franzosen ging er nach Berlin. 1808 war er kurzzeitig Kapellmeister und ab 1810 Direktionsgehilfe, Dramaturg und Dekorationsmaler am Bamberger Hoftheater. Daneben komponierte, schrieb und zeichnete er weiter. Er war als Musikkritiker Mitarbeiter der Allgemeinen Musikalischen Zeitung, verdiente sein Geld aber hauptsächlich als Musiklehrer.
1812 ging er als Theaterkapellmeister nach Dresden. Dort vollendete er 1814 seine Oper „Undine“, die 1816 in Berlin uraufgeführt wurde.
Ab 1815 stellten sich mit der Geschichten-Sammlung „Fantasiestücke in Callot’s Manier“ schließlich auch literarische Erfolge ein. Als E.T.A. Hoffmann 1822 in Berlin starb hinterließ er mehr als 50 Romane und Erzählungen, ein Dutzend Bühnenstücke und 20 Instrumental- und Gesangswerke. Viele seiner Werke wurden zu Vorlagen für andere Opern, Ballette, Filme und andere literarische Werke. Die bekanntesten Musikwerke auf Basis seiner Texte sind Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ und Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“.

Kuba 15.6.1967


Das Video zeigt Ausschnitte des Balletts „Der Nussknacker“ aus einer aktuellen Produktion des Grand Classic Ballet.

Driving Home For Christmas (In Memoriam Chris Rea)

Hjem Til Jul …  (Home for Christmas)

Am 22. Dezember 2025 starb der britische Sänger, Komponist, Pianist und Gitarrist Christopher „Chris“ Anton Rea. Chris Rea wurde am 4. März 1951 in Middlesbrough geboren. Bekannt ist er vor allem für das Lied „Driving Home for Christmas“. Die Idee dazu kam ihm 1978, als er in der Vorweihnachtszeit in einem Verkehrsstau feststeckte. Der 1986 veröffentlichte Song hat sich in den  2000er Jahren zu einem modernen Weihnachtsklassiker entwickelt.

 

Neue Briefmarken 2024

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

28.4.25: Guinea-Bissau / Liberia / Sierra Leone
30.5.25: Dschibuti / Guinea / Guinea-Bissau / Sierra Leone / Zentralafrikanische Republik
5.7.25: Frankreich / Guinea / Sierra Leone / Zentralafrikanische Republik
15.10.25: Frankreich / Guinea / Zentralafrikanische Republik
14.12.25: Djibouti / Guinea

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)
 
Geplante Ausgaben 2025 (Mitgliederbereich)