Kategorie: Briefmarken

Neue Briefmarken 2026

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.

30.12.25: Deutschland / Finnland / Frankreich / Österreich

21.01.26: Monaco

24.01.2026 Polen / Liechtenstein

27.01.2026 Slowakei

28.01.2026 Estland / Ukraine

29.01.2026 Italien

05.02.2026 Tschechische Republik / Uruguay / Ungarn / Rumänien

06.02.2026 Schweden / Monaco

07.02.2026 Französisch Polynesien

13.02.2026 Kroatien / Russland / Guinea Bissau / Dschibuti

16.02.2026 Georgien / Lettland

 

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)

Geplante Ausgaben 2026 (Mitgliederbereich)

Neue Briefmarken 2025

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

10.1.26: Kasachstan
23.1.26: Guinea-Bissau / Liechtenstein / Sierra Leone
7.2.26: Zentralafrikanische Republik
15.2.26: Albanien / Frankreich / Litauen
16.2.26: Dschibuti / Guinea / Sierra Leone

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: Februar 2026

Lily Pons

USA 10.9.1997
Die französisch-amerikanische Koloratur-
sopranistin Lily Pons (Alice Joséphine Pons) wurde am 12. April 1898 in Draguignan bei Cannes geboren. Sie starb vor 50 Jahren, am 13. Februar 1976 in Dallas, Texas.
Lily Pons studierte am Pariser Konservatorium zunächst Klavier und gewann im Alter von 15 Jahren den ersten Preis. Ermutigt von der Sopranistin Dyna Beumer begann sie 1925 ihr Gesangsstudium in Paris und New York. Ihr Operndebüt gab sie 1928 in Mulhouse in der Titelrolle von als Léo Delibes Oper „Lakmé“, die für ihre „Glöckchenarie“ bekannt ist.
Der italienische Tenor und Impresario Giovanni Zenatello entdeckte die Sängerin bei einem Opernauftritt in der französischen Provinz und schlug sie dem Generaldirektor der Metropolitan Opera in New York als Nachfolgerin der Koloratursopranistin Amelita Galli-Curci vor. Am 3. Januar 1931 gab Lily Pons an der Met ihr unangekündigtes, aber sehr erfolgreiches Debüt als Lucia in Donizettis „Lucia di Lammermoor“. Lily Pons blieb der Metropolitan Opera von 1931 bis 1960 verbunden.
In dieser Zeit trat sie dort fast 300-mal in 10 verschiedenen Rollen auf, vor allem als Lucia und Lakmé, als Gilda in Verdis „Rigoletto“ und als Rosina in Rossinis „Barbier von Sevilla“. Daneben hatte sie Auftritte als Gastkünstlerin an vielen großen Opernhäusern, trat bis 1973 auch als Konzertsängerin auf und machte zahlreiche Schallplattenaufnahmen. Seit den 1950er Jahren war sie ein gern gesehener Gast in Radio- und Fernseh-Shows, wo sie neben dem klassischen Repertoire auch populäre Musik präsentierte.

St. Vincent 5.11.1997


Das Video zeigt Lily Pons bei einem Konzertauftritt 1947 in der Carnegie Hall
mit der „Glöckchenarie“ aus der Oper „Lakmé“ von Léo Delibes.

Marke des Monats: Januar 2026

E.T.A. Hoffmann

Deutschland 8.1.2026
Der deutsche Schriftsteller, Komponist, Kapellmeister, Musikkritiker und Maler Ernst Theodor Wilhelm Hoffmann wurde am 24. Januar 1776 in Königsberg geboren. Er starb am 25. Juni 1822 in Berlin. Im Januar 2026 jährt sich sein Geburtstag zum 250. Mal.
Hoffmann, der seinen dritten Vornamen Wilhelm 1805 aus Verehrung gegenüber Mozart durch Amadeus ersetzte, gilt heute als eine treibende Kraft der Romantik.
Bis 1806 arbeitete der studierte Jurist als preußischer Beamter an verschiedenen Gerichten und lebte seine künstlerischen Leidenschaften nur in der Freizeit aus. Unter anderem engagierte er sich dabei beim Aufbau einer „Musikalischen Gesellschaft“ in Warschau und konnte als deren Dirigent auch eigene Werke aufführen. Während der Besatzung Warschaus durch die Franzosen ging er nach Berlin. 1808 war er kurzzeitig Kapellmeister und ab 1810 Direktionsgehilfe, Dramaturg und Dekorationsmaler am Bamberger Hoftheater. Daneben komponierte, schrieb und zeichnete er weiter. Er war als Musikkritiker Mitarbeiter der Allgemeinen Musikalischen Zeitung, verdiente sein Geld aber hauptsächlich als Musiklehrer.
1812 ging er als Theaterkapellmeister nach Dresden. Dort vollendete er 1814 seine Oper „Undine“, die 1816 in Berlin uraufgeführt wurde.
Ab 1815 stellten sich mit der Geschichten-Sammlung „Fantasiestücke in Callot’s Manier“ schließlich auch literarische Erfolge ein. Als E.T.A. Hoffmann 1822 in Berlin starb hinterließ er mehr als 50 Romane und Erzählungen, ein Dutzend Bühnenstücke und 20 Instrumental- und Gesangswerke. Viele seiner Werke wurden zu Vorlagen für andere Opern, Ballette, Filme und andere literarische Werke. Die bekanntesten Musikwerke auf Basis seiner Texte sind Offenbachs Oper „Hoffmanns Erzählungen“ und Tschaikowskis Ballett „Der Nussknacker“.

Kuba 15.6.1967


Das Video zeigt Ausschnitte des Balletts „Der Nussknacker“ aus einer aktuellen Produktion des Grand Classic Ballet.

Driving Home For Christmas (In Memoriam Chris Rea)

Hjem Til Jul …  (Home for Christmas)

Am 22. Dezember 2025 starb der britische Sänger, Komponist, Pianist und Gitarrist Christopher „Chris“ Anton Rea. Chris Rea wurde am 4. März 1951 in Middlesbrough geboren. Bekannt ist er vor allem für das Lied „Driving Home for Christmas“. Die Idee dazu kam ihm 1978, als er in der Vorweihnachtszeit in einem Verkehrsstau feststeckte. Der 1986 veröffentlichte Song hat sich in den  2000er Jahren zu einem modernen Weihnachtsklassiker entwickelt.

 

Neue Briefmarken 2024

Jedes Jahr erscheinen zahlreiche neue Briefmarken zum Thema Musik. Die Liste der Neuerscheinungen im Mitgliederbereich wird mehrmals pro Monat aktualisiert.
 

28.4.25: Guinea-Bissau / Liberia / Sierra Leone
30.5.25: Dschibuti / Guinea / Guinea-Bissau / Sierra Leone / Zentralafrikanische Republik
5.7.25: Frankreich / Guinea / Sierra Leone / Zentralafrikanische Republik
15.10.25: Frankreich / Guinea / Zentralafrikanische Republik
14.12.25: Djibouti / Guinea

Europa (Mitgliederbereich)  Übersee (Mitgliederbereich)
 
Geplante Ausgaben 2025 (Mitgliederbereich)

Neue Privatpostmarken

Auch die privaten Postdienstleister geben immer wieder Briefmarken mit musikalischen Themen heraus. Im Mitgliederbereich finden Sie eine Liste, die je nach Bedarf aktualisiert wird.
 


3.2.25: Citipost (Hannover)
29.3.25: Citipost (Bielefeld) / RPV (Cottbus)
2.6.25: BW Post (Stuttgart) / LMF (Augsburg) / Nordkurier (Neubrandenburg) / Post Modern (Dresden) / RPV (Cottbus)
21.9.25: BW Post (Stuttgart) / Citipost (Weserbergland) / Nordbrief (Rendsburg) / MZZ (Halle) / Openmail (Portugal) / POST Modern (Dresden)
5.12.25: Nordbrief (Rendsburg) / POST Modern (Dresden)  

Privatpost 2024 (Mitgliederbereich)   Privatpost 2025 (Mitgliederbereich)

Marke des Monats: Dezember 2025

Hildegard Knef

Deutschland 4.12.2025
Die deutsche Schauspielerin und Sängerin Hildegard Frieda Albertine Knef wurde am 28. Dezember 1925 in Ulm geboren. Sie starb am 1. Februar 2002 in Berlin. Im Dezember 2025 jährt sich ihr Geburtstag zum 100.Mal.
 
Hildegard Knef begann 1942 eine Ausbildung als Trickzeichnerin bei der Ufa in Berlin. Nach einem Probevorsprechen erhielt sie ein Stipendium für den Besuch der Filmhochschule in Babelsberg,
bei dem sie auch die Fächer Tanz und Gesang belegte. 1945 bekam sie ein Engagement an der „Tribüne“ am Berliner Kurfürstendamm. Ihre Hauptrolle im ersten deutschen Nachkriegsfilm „Die Mörder sind unter uns“ machte sie 1946 auch im Ausland als Charakterdarstellerin bekannt und 1951 steigerte sich ihr Bekanntheitsgrad noch durch den Skandal um eine kurze Nacktszene im Film „Die Sünderin“. Ihre Hauprolle im Film „Entscheidung vor Morgengrauen“ der auch in den USA erfolgreich war, verhalf ihr zu einigen Rollen in US-Filmen, in denen sie auch Gesangsszenen hatte. Der entscheidende Durchbruch gelang ihr jedoch mit der Rolle der Ninotschka im Broadway-Musical „Seidenstrümpfe“, in der sie von 1954 bis 1956 insgesamt 675-mal auf der Bühne stand. Nachdem sie in England und Frankreich bereits einige Platten mit Jazztiteln veröffentlicht hatte, wurde man auch in Deutschland wieder auf sie aufmerksam. Mit dem Lied von „Mackie-Messer“ aus der Verfilmung der „Dreigroschenoper“ schaffte sie den Sprung in die Deutsche Hitparade und startete 1963 mit dem Album „So oder so ist das Leben“ ihre zweite Karriere als deutsche Chansonsängerin. Mit ihren eigenen Liedtexten war sie mehrfach zu Gast in deutschen Fernsehshows und ging 1966 erstmals als Sängerin auf Tournee.
Das Lied „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ wurde 1968 zu ihrem Erkennungslied. Trotz ihrer rauchigen Stimme wurde Hildegard Knef 1968 als beste deutsche Sängerin ausgezeichnet und Ella Fitzgerald bezeichnete sie einmal als die „beste Sängerin ohne Stimme“. Neben weiteren Plattenaufnahmen veröffentlichte Hildegard Knef 1970 ihre Autobiografie „Der geschenkte Gaul“, die ein internationaler Bestseller wurde. Nach einer Krebserkrankung feierte sie 1987 in Berlin ein erfolgreiches Bühnen-Comeback in dem Musical „Cabaret“. Hildegard Knef erhielt neben zahlreichen Filmpreisen und Auszeichnungen für ihr Lebenswerk auch mehrere nationale und internationale Musikpreise, darunter 1999 für das Album „17 Millimeter“ den Preis für die erfolgreichste Jazz-Produktion des Jahres.

Deutschland 27.12.2002


Das Video zeigt Hildegard Knef am 1.3.1980 mit ihrem Erfolgstitel „Für mich soll’s rote Rosen regnen“ in der deutschen Fernsehshow „Auf los geht’s los“.

Marke des Monats: November 2025

Tina Turner

Deutschland 3.11.2025
Die amerikanische Sängerin Tina Turner (Anna Mae Bullock) wurde am 26. November 1939 in Brownsville, Tennessee geboren. Sie starb am 24. Mai 2023 in Küsnacht am Zürichsee.
 
Tina Turner fiel schon als Kind im Kirchenchor mit ihrem Gesang auf. 1955 traf sie in St. Louis den Musiker und Talentscout Ike Turner, der sie zunächst als Backgroundsängerin für seine
„Kings of Rhythm“ engagierte. Als „Ike and Tina Turner“ gehörten die beiden jahrelang zu den beeindruckendsten Live-Acts. Als sie 1969 als Vorprogramm für mehrere Konzerte der „Rolling Stones“ verpflichtet wurden, gelang ihnen der internationale Durchbruch. Die 1962 geschlossene Ehe scheiterte jedoch. Der Start als Solistin gestaltete sich schwierig, denn in der Szene galt Tina Turner als gealterte farbige Sängerin, an die niemand mehr glaubte. Der australische Produzent Roger Davies schlug ihr vor, elektronische Musik aufzunehmen, die damals in England sehr angesagt war. Mit dem daraufhin entstandenen Album „Private Dancer“ feierte Tina Turner 1984 ein unglaubliches Comeback. Das Album verkaufte sich mehr als 20 Millionen Mal und der Song „What’s love got to do with it“ wurde mit drei Grammys ausgezeichnet. Im Alter von 45 Jahren kehrte sie auf die Bühne zurück und wurde im Handumdrehen zum Weltstar.
1988 brach sie alle bis dahin bestehenden Besucherrekorde, als sie in Rio de Janeiro von 180.000 Fans bejubelt wurde. Auch ihre Studio-Alben „Break Every Rule” (1986), „Foreign Affair“ (1989), „Wildest Dreams” (1996) und „Twenty Four Seven” (1999) wurden zu Millionensellern. 2008 ging Tina Turner im Alter von 69 Jahren nochmal auf Welttournee, danach verkündete sie ihren Rückzug von der Bühne. Tina Turner erhielt insgesamt acht Grammys, einen Stern auf dem Hollywood Walk of Fame und zwei World Music Awards. 1991 wurde sie mit ihrem Ex-Ehemann und 2021 als Solokünstlerin in die Rock and Roll Hall of Fame aufgenommen.

Togo 5.7.2019


Das Video zeigt Tina Turner mit ihrem Hit „The Best“ aus dem Album „Foreign Affair“ (1989). Der Titel ist allerdings eine Coverversion, das Original stammt von der britischen Sängerin Bonnie Tyler.

Marke des Monats: Oktober 2025

Johann Strauss (Sohn)

Der österreichische Komponist Johann Baptist Strauss wurde am 25. Oktober 1825 in St. Ulrich geboren. Er starb am 3. Juni 1899 in Wien. Im Oktober 2025 jährt sich sein Geburtstag zum 200. Mal.
 
Den Beinamen „Sohn“ trägt Johann Strauss zur Unterscheidung von seinem gleichnamigen Vater, der die Konkurrenz in der eigenen Familie fürchtete und für seine Söhne deshalb eigentlich eine Beamtenlaufbahn im Auge hatte. Gegen den Willen des Vaters ermöglichte die Mutter dem jungen Johann ein Musikstudium. Schon der erste Auftritt in einem Wiener Konzertcafé wurde für den Sohn ein Riesenerfolg. Nach dem Tod des Vaters legte er die beiden Orchester zusammen.
1848 sympathisierte Johann Strauss mit den Aufständischen der Deutschen Revolution. Das führte dazu, dass einige seiner

Österreich 18.1.2025
Kompositionen verboten wurden und er, trotz seiner Popularität, am königlich-kaiserlichen Hof zeitweise in Ungnade fiel. 1863 wurde er trotzdem zum K. und K. Hofball-Musikdirektor ernannt. Fortan komponierte er auch die Tanzmusik für die von ihm geleiteten Hofbälle, darunter 1867 den Walzer „An der schönen blauen Donau“, der heute als inoffizielle Hymne Österreichs gilt.

Serbien 27.6.2025
mit Noten des Walzers „An der schönen blauen Donau“
1864 traf Johann Strauss Jacques Offenbach, der ihn mit der Operette bekannt machte. 1871 führte er seine erste Operette „Indigo und die 40 Räuber“ in Wien auf und 1874 wurde im Theater an der Wien seine wohl bekannteste Operette „Die Fledermaus“ uraufgeführt. Das Werk wurde 1894 in das Repertoire der Wiener Staatsoper aufgenommen und ist die einzige Operette, die bis heute dort gespielt wird.
 
Das Schaffen des international als „Walzerkönig“ bekannten Komponisten umfasst zwanzig Operetten, rund 500 Walzer, Polkas und Märsche sowie ein Ballett und eine Oper.


Das Video zeigt André Rieu und sein Orchester mit dem Walzer „An der schönen blauen Donau“ von Johann Strauss (Sohn). Live aufgenommen am 16.9.2011 im Wiener Schloss Schönbrunn mit Tänzern der berühmten österreichischen Tanzschule Elmayer.